10 Dinge die Sie wissen sollten!

Sie stehen kurz davor sich Ihr erstes Aquarium zu kaufen, und möchten nun wissen was Sie auf keinen Fall tun dürfen? Dann haben Sie hier die richtige Seite gefunden. Wir möchten Ihnen aufzeigen was Sie umbedingt beachten müssen um Ihr erstes Aquarium erfolgreich einzurichten. Und wenn wir erlich sind ist das garnicht so schwer!

1. Das richtige Aquarium

Jedes Aquarium muss Biologisch aktiviert werden. Nach der Aktivierung besteht ein biologischer Kreislauf zwischen Pflanzen, Fischen und den Filterbakterien. Sollte dieser Kreislauf nicht gut funktionieren können sich zu viele giftige Nitrite und Nitrate bilden. Bei einem 100 Liter Aquariumist das Einstellen dieses biologischen Kreislaufs am einfachsten.

2. Der richtige Standort

Das Aquarium darf keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Andernfalls können sich schnell Algen bilden und Krankheiten ausbreiten. Auch ein Standort direkt neben einer Tür ist nicht zu empfehlen.

3. Welches Inventar

Verwenden Sie niemals künstliche Pflanzen in Ihrem Aquarium, da Pflanzen für die Sauerstoffproduktion zuständig sind. Auch die unter Anfängern sehr beliebten Luftsprudler sollten zunächst nicht eingesetzt werden, da diese wiederum Sauerstoff aus dem Wasser lösen.

4. Was beim Aufbau zu beachten ist

Verwenden Sie immer einen Nährboden für Ihre Wasserpflanzen. Dieser sollte dann von einer 2-4 cm starken Schicht Kies bedeckt werden. Anschließend können Sie die dekoelemente wie Wurzeln oder Steine in das Aquarium stellen. Beim anschließenden einlassen des Wassers sollten Sie einen Teller verwenden damit das Wasser den Kies und den Nährboden nicht wegspült. Abschließend können Sie die Pflanzen ins Aquarium setzen. Damit sich keine Schadstoffe im Wasser befinden, müssen Sie nach dem ersten einlassen des Wassers einen Wasseraufbereiter anwenden.

5. Die Einlaufphase

Nach dem Einrichten des Aquariums müssen Sie ca. 3 Wochen Gedult für die Einlaufphase haben. In dieser Zeit können die Pflanzen anfangen Sauerstoff zu produzieren und die Filterbakterien können Ihre Arbeit aufnehmen und sich vermehren. 

6. Welche Fische

Am Anfang ist es zu empfehlen pflegeleichte und anspruchslose Fische wie Platys oder Neons zu verwenden. Auch ein Antennenwels gehört in jedes Aquarium. Kaufen Sie die Fische niemals auf einem Baumarkt und schauen Sie sich die Becken genau an. Schwimmen tote Fische in dem Wasser oder ist das Wasser trüb sollte Sie die Fische wo anders kaufen.

7. Wie viele Fische

Eine Faustregel besagt, dass auf einem Liter Wasser ein Zentimeter Fisch eingesetzt werden darf. Bei einem 100 Liter Aquarium entspricht das also insgesammt 1 Meter Fisch. Setzen Sie niemals mehr Fisch ein, da das das biologische Gleichgewicht im Aquarium stören kann.

8. Die neuen Bewohner ziehen ein

Geben Sie in das Transportbehältnis der neuen Fische zunächst ein wenig Wasser aus Ihrem Aquarium, damit sich die Fische an die neue Umgebung gewöhnen könnten. Nach ca. 15 Minuten können Sie die Fische dann einsetzen. Achten Sie jedoch darauf das Sie kein Wasser aus dem fremden Aquarium in Ihr neues Aquarium lassen. 

9. Das Füttern der Fische

Bei den oben aufgeführten Fischarten reicht zunächste einfaches Flockenfutter. Für die Welse können Sie alle zwei bis drei Tage ein Plant Chip verfüttern. Füttern Sie am Anfang einmal täglich immer zur selben Tageszeit. Beachten Sie das Sie die Fische nicht überfüttern. In der Regel gilt, wenn sie alles innerhalb weniger Minuten auffressen, ist es die Richtige Menge gewesen.

10. Die Pflege des Aquariums

Die Pflege des Aquariums macht in der Regel wenig Arbeit. Beobachten Sie am Anfang regelmäßig die Wasserqualität mit Teststreifen. Alle zwei Wochen sollten Sie ca 1 bis 2 Drittel des Wassers austauschen. Beachten Sie aber das Sie nach jedem Wasserwechsel einen Wasseraufbereiter verwenden müssen.